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Die nächsten Termine des Heimatverein

09 Apr 2018 -
19:30 Uhr -
Proaloawend Haus Uphave
07 Mai 2018 -
19:30 Uhr -
Maisingen an der Windmühle

Herzlich Willkommen beim Heimatverein Reken e.V.

Wir fördern die Heimatkunde und Heimatpflege, betreiben das Skakrale Museum in der St. Simon und Judas Kirche, das Heimatmuseum in der Windmühle und das Haus Uphave, bieten Vorträge zur Heimatgeschichte an, pflegen die plattdeutsche Sprache.

Hier finden Sie auch alle Aktuellen Berichte und Veranstalltungen des Heimatvereines.

Aufgewachsen in den 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts“ 

Mit diesem Thema befasste sich jetzt der Rekener Heimatverein bei seinem ersten Proaloawend dieses Jahres im Heimathaus Uphave. Vereinsvorsitzender Bernd Hensel konnte eine vollbesetzte Tenne registrieren. Nach seiner Begrüßung stellte Hensel zunächst fest, dass sich die Deutschen in den 60er-Jahren zu einer „Erlebnisgesellschaft“ aufgemacht hätten. Es waren sehr politische Jahre, insbesondere das Jahr 1968 mit dem Beginn der Studentenrevolte, bei dem vor allem der lateinamerikanische Revolutionär Ernesto „Che“ Guevara Leitbild für das Aufbegehren der Jugend war. Diese Auflehnung gegenüber der etablierten Gesellschaft gipfelte später auch in der Gründung der gewaltbereiten „Bader-Meinhoff-Bande“.

114 Che Guevara

Foto (Portrait) von Ernesto „Che“ Guevara, dem Symbol der damals aufbegehrenden Jugend, ein Symbol, das von der aufbegehrenden Jugend vielfach auf der Brust eines T-Shirts getragen wurde.

Proaloawend des Heimatvereins vom Montag - 20.11.2017 - im Haus Uphave

Aufgewachsen in den 50er Jahren des vorigen Jahrhunderts“ -
Mit diesem Thema befasste sich jetzt der Rekener Heimatverein bei seinem letzten Proaloawend dieses Jahres im Heimathaus Uphave. Vereinsvorsitzender Bernd Hensel konnte eine vollbesetzte Tenne registrieren, als er nach seiner Begrüßung zunächst einen „guten Appetit“ beim Verzehr des von einer Frauengruppe gebackenen Kartoffelpfannkuchens („Ärpelspannkook“) wünschte. Diese Speise war übrigens in den 50er Jahren nach der Kartoffelernte regelmäßig die abendliche Hauptspeise in den meisten Haushalten Rekens.

„Mit den 50er-Jahren des abgelaufenen 20. Jahrhunderts verbinden wir heute noch viele Klischees: die Zeit des Wiederaufbaus nach dem verlorenen Weltkrieg, das beginnende Wirtschaftswunder, den „Kalten Krieg“ zwischen Ost und West, den „Nierentisch“, den „Petticoat“, die Musikbox in den Gaststätten oder den „Rock ´n´ Roll“. Mit diesen Worten leitete Bernd Hensel einen Erzählabend ein, in dem vor allem das alltägliche Lebensgefühl dieser Zeit in Erinnerung gerufen werden sollte. Ein Dach über Kopf, das Notwendigste zum Leben und „Frieden“ waren dabei in den schweren Nachkriegsjahren vorrangige Ziele.

003 Doppelspitze 50er Jahre Hermann Illerhues u. Fritz LetschDoppelspitze in der Verwaltung (Bürgermeister und Amtsdirektor)

Proaloawend des Heimatvereins Reken "Gott und die Welt“

Mit dieser Thematik befasste sich der Rekener Heimatverein beim jetzigen Proaloawend im Heimathaus Uphave. Die vor 500 Jahren durch den Thesenanschlag Martin Luthers an der Schlosskirche zu Wittenberg ausgelöste „Reformation“ nahm der Heimatverein jetzt zum Anlass, einen heimatgeschichtlichen Rückblick zu wagen. „Wie auch die Religion in Reken Geschichte machte“ hieß der Untertitel zum aktuellen Thema. Dabei wurde der Blick gezielt auf die Auseinandersetzungen zwischen den katholischen und evangelischen Christen gerichtet, ein Ereignis, das sich nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges auch in Reken abspielte.

001 Evlg. Kirche Grundsteinlegung 1954Grundsteinlegung für die Errichtung einer evangelischen Kirche in Reken 1954. Ganz links im Bild: Pfarrer Karl Drees

Plattdeutscher Nachmittag für Kinder an der Windmühle

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Im Rahmen des diesjährigen gemeindlichen Ferienprogramms begeisterte jetzt ein „plattdeutscher Nachmittag“ an der Windmühle Rekener Kinder. Der Heimatverein Reken hatte hierzu das Angebot ge-macht und die beiden „Plattdeutsch-Lehrerinnen“ Mechtild Benson und Irmgard Hensel, die aktuell auch eine Plattdeutsch-AG in der Michaelgrundschule leiten, mit der Führung durch den Mühlenhof in der westfälischen Mundart beauftragt.

Fahrradtour mit anschließendem Biwak an der Mühle“

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Am vergangenen Samstag veranstaltete der Rekener Heimat-verein seine traditionelle jährliche große Radtour. Von der alten Groß Rekener Wehrkirche aus startete eine fast 90-köpfige Truppe per Pedes in Richtung der Kreisstadt Borken. Nach einem unterwegs eingelegten Zwischenstopp an einer Schutzhütte in Heiden gelangten die Radler aus Reken schließlich an ihr Ziel, der Feuer- und Rettungswache der Stadt Borken.

Maigang mit anschließendem Maifest  am Samstag 20.05.2017

Auf Schusters Rappen begab sich Rekener Heimatverein am vergangenen Samstagnachmittag beim traditionellen Maigang. Die Heimatfreunde trafen sich an der alten Groß Rekener Wehrkirche, um beim Fußmarsch durch die Rekener Berge dabei zu sein. Ein Bilderbuchwetter begleitete die Wanderschar, wobei positiv vermerkt werden darf, dass sich auch viele junge Familien auf den Weg gemacht hatten, Rekens schöne Naturlandschaft im Wonnemonat Mai zu genießen.

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„Der Winter ist vergangen“ und „Der Mai ist gekommen“ 

Mit diesen bekannten  Volksliedern begann am vergangenen Montagabend in der Rekener Windmühle das traditionelle Maisingen des Rekener Heimatvereins. Viele Heimatfreunde aus allen Ortsteilen Rekens waren gekommen, um sich den Liederabend in den historischen Gemäuern der Windmühle nicht entgehen zu lassen.

Maisingen Heimatverein 8.5.17 010 1

Jahr für Jahr steht das Maisingen der Heimatfreunde Reken ganz im Zeichen der Volksmusik. Dazu gehört es auch, dass eine auf dieses Liedgut von einer in die Zeit passenden Musik begleitet wird. Dafür sorgte in diesem Jahr erstmals Angelika Blömen mit ihrem Akkordeon. Wie schon in den Jahren zuvor hatten Geharde Korte und Lene Bolle vom Vorstand des Rekener Heimatvereins ein buntes Programm ausgearbeitet.

Neuer stellvertretenden Leiter des Heimatarchivs

In der Generalversammlung des Rekener Heimatvereins war mit Hermann-Josef Holthausen den anwesenden Vereinsmitgliedern der neue Leiter des Heimatarchivs vorgestellt worden. Hermann-Josef Holthausen wurde anschließend auch als Vorstandsmitglied in das Führungsgremium des Heimatvereins aufgenommen. In diesen Tagen nun ist auch die Stellvertreterfrage im Heimatarchiv Reken geklärt worden. Franz-Josef Bücker wird zukünftig der zweite Mann im Archiv sein. Zuvor hatte sich der Vorstand des Heimatvereins einstimmig für den bodenständigen Rekener als „Stellvertretenden Archivleiter“ ausgesprochen.
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Das Foto zeigt die Gratulation des Vorsitzenden Bernd Hensel (rechts) an den neuen stellvertretenden Leiter des Heimatarchivs Franz-Josef Bücker (Mitte). Mit im Bild der neue Leiter des Heimatarchivs Hermann-Josef Holthausen (links).

Vereinsvorsitzender Bernd Hensel überbrachte im Beisein des Archivleiters Hermann-Josef Holthausen die Glückwünsche des Vorstandes an Franz-Josef Bücker. Hensel betonte, dass sich Bücker ein hervorragendes Fachwissen in der Genealogie (Ahnenforschung) angeeignet hätte. Viele heimische Rekener haben durch ihn auf der Suche nach ihren Vorfahren Stammbäume erstellen und vervollständigen können. Das Heimatarchiv ist übrigens unter großzügiger Mithilfe der Gemeinde Reken durch den Bezug einer weiteren Räumlichkeit im Kellergeschoss des Reken Forums erweitert worden, so dass sich nunmehr alle gesammelten Unterlagen, Akten, Urkunden, Bücher, Fotos und sonstiges Schriftgut an Ort und Stelle befinden.

„Alte Rekener Straßenführungen“.

Mit diesem Thema beschäftigten sich die Besucher des Proaloawends des Heimatvereins Reken am vergangenen Montagabend im Heimathaus Uphave. Der neue Leiter des Heimatarchivs, Hermann-Josef Holthausen, hatte hierzu eine Powerpoint-Präsentation vorbereitet, um den Proaloawendbesuchern die alten Straßenführungen im Gemeindegebiet anschaulich vorführen und erklären zu können.
Auf der vollbesetzten Tenne des Uphave-Hauses zeigte Holthausen zunächst ein Foto der alten „Velener Straße“, die damals (bis nach dem Zweiten Weltkrieg) die Wege- und Straßenverbindung nicht nur zur Nachbargemeinde Velen, sondern über den heutigen Heltweg und Hadenbrok auch zur Stadt Coesfeld war. In diesem Zusammenhang wurde noch einmal die „Sage vom Pfalzgrafengrund“ in Nähe  dieses Straßenzuges nördlich des Ortsteils Groß Reken zum Besten gegeben.

Foto 2 Schulstraße Groß Reken links die Gärtnerei Obens rechts das Wohnhaus Hillen

 

Alte Rekener Rezepte

Proaloawend am 7. November 2016

Mit diesem Thema beschäftigten sich die Besucher Anfang November des Jahres 2016. Vorstandsmitglied Gerharde Korte hatte hier den Vor- tragspart übernommen und schwelgte hier vor allem über Rezepte aus ihren Kindheitstagen. Mutter, Großmutter und der alte Kohleofen von „Küppersbusch“, der als Kochmaschine das Herdfeuer ablöste, kamen darin vor. 

RezepteEin Frauenteam des Rekener Heimatvereins beim Zubereiten von „Wostebrot un Panhas", einer typischen westfälischen Speise nach einer Hausschlachtung. Gerharde Korte (2. v.I.) berichtete über alte Rekener Rezepte aus Großmutters Küche.

Als weitere typische Gerichte in der hiesigen Region kamen die „Fettsoppen“, die Pfannkuchen Gerichte, „Dicke Bohnen met Speck“, „Knabbeln met Melk“, „Dörgemööß“ (Grünkohl, Sauerkraut, Möhren-, Melde-, Erbsen-, Bohnengemüse und weitere Eintöpfe) ins Gespräch, alles Hauptmahlzeiten an Werktagen. Das hier so geliebte „Ziepelfleesch“ gehörte meistens zum Hochzeitsessen. „lserkooken“ waren und sind bis heute ein typisches Kaffeegebäck um die Jahreswende. „Milchreis mit Zimt und Zucker galt damals als eine beliebte Nachspeise. Beim „Fettsoppen“ übrigens handelte es sich um das Aufweichen von trockenen Brotresten mit Fett, wobei alle mit einem Löffel aus einem Topf aßen.

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