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Die nächsten Termine des Heimatverein

09 Apr 2018 -
19:30 Uhr -
Proaloawend Haus Uphave
07 Mai 2018 -
19:30 Uhr -
Maisingen an der Windmühle

Plattdeutscher Nachmittag für Kinder an der Windmühle

DSCI2076

Im Rahmen des diesjährigen gemeindlichen Ferienprogramms begeisterte jetzt ein „plattdeutscher Nachmittag“ an der Windmühle Rekener Kinder. Der Heimatverein Reken hatte hierzu das Angebot ge-macht und die beiden „Plattdeutsch-Lehrerinnen“ Mechtild Benson und Irmgard Hensel, die aktuell auch eine Plattdeutsch-AG in der Michaelgrundschule leiten, mit der Führung durch den Mühlenhof in der westfälischen Mundart beauftragt.

Nach einem gemeinsam gesungenen Lied, natürlich in Plattdeutsch, führten die beiden engagierten Frauen des Heimatvereins die Kinder durch die Innenräume der Windmühle und erklärten die hier untergebrachten Gegenstände im Heimatmuseum. Bei der Ausstellung „Vom Säen zum Ernten“ bekamen die Kinder eine Vorstellung von der harten körperlichen Anstrengung bei der Feldarbeit in früher Zeit. Auf dem Gelände des Mühlenhofes konnten die Kinder in den Wagenremisen die landwirtschaftlichen Großgeräte und Erntewagen bewundern und natürlich auch anfassen. Beim „Imenschur“ (Bienenhaus) waren alle gespannt, wie den wohl die Königin in einem Bienenvolk aussah. Der Imker hatte hier in einem Schaukasten die Königin mit einem hellen Punkt auf dem Rücken gekennzeichnet.

Am und im „Museschoppen“ (eine auf Trapezsteine aufgestellte Feld-scheune), in der „Timmerkammer“ (Schreiner- und Holzschuhwerkstatt), am „Pütthues“ (Brunnenhaus zum Kühlen der Milchkannen), am „Backhues“ (Backhaus für das Brotbacken) und am „Insektenhotel“ gab es für die Kinder ebenfalls die notwendigen Informationen in plattdeutscher Sprache.

Das in der kurzen Zeit Erlernte wollten die Kinder natürlich auch „an den Mann bringen“. Mit Norbert Benson und Bernd Hensel hatte sich zwischenzeitlich ein Führungsduo des Heimatvereins Reken auf dem Mühlengelände eingefunden. Die beiden Vertreter des Heimatvereinsvorstandes mussten nun erraten, was die Kinder auf Plattdeutsch vortrugen. „Es war letztlich sehr erstaunlich, wie gut sich die Kinder in der plattdeutschen Mundart, dem Reksken Platt, schon nach so kurzer Zeit zurecht fanden“, resümierte der Vorsitzende des Heimatvereins Bernd Hensel.

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