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Die nächsten Termine des Heimatverein

07 Mai 2018 -
19:30 Uhr -
Maisingen an der Windmühle
26 Mai 2018 -
14:30 Uhr -
Maiwanderung und Maifest

Maigang mit anschließendem Maifest  am Samstag 20.05.2017

Auf Schusters Rappen begab sich Rekener Heimatverein am vergangenen Samstagnachmittag beim traditionellen Maigang. Die Heimatfreunde trafen sich an der alten Groß Rekener Wehrkirche, um beim Fußmarsch durch die Rekener Berge dabei zu sein. Ein Bilderbuchwetter begleitete die Wanderschar, wobei positiv vermerkt werden darf, dass sich auch viele junge Familien auf den Weg gemacht hatten, Rekens schöne Naturlandschaft im Wonnemonat Mai zu genießen.

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„Der Winter ist vergangen“ und „Der Mai ist gekommen“ 

Mit diesen bekannten  Volksliedern begann am vergangenen Montagabend in der Rekener Windmühle das traditionelle Maisingen des Rekener Heimatvereins. Viele Heimatfreunde aus allen Ortsteilen Rekens waren gekommen, um sich den Liederabend in den historischen Gemäuern der Windmühle nicht entgehen zu lassen.

Maisingen Heimatverein 8.5.17 010 1

Jahr für Jahr steht das Maisingen der Heimatfreunde Reken ganz im Zeichen der Volksmusik. Dazu gehört es auch, dass eine auf dieses Liedgut von einer in die Zeit passenden Musik begleitet wird. Dafür sorgte in diesem Jahr erstmals Angelika Blömen mit ihrem Akkordeon. Wie schon in den Jahren zuvor hatten Geharde Korte und Lene Bolle vom Vorstand des Rekener Heimatvereins ein buntes Programm ausgearbeitet.

Neuer stellvertretenden Leiter des Heimatarchivs

In der Generalversammlung des Rekener Heimatvereins war mit Hermann-Josef Holthausen den anwesenden Vereinsmitgliedern der neue Leiter des Heimatarchivs vorgestellt worden. Hermann-Josef Holthausen wurde anschließend auch als Vorstandsmitglied in das Führungsgremium des Heimatvereins aufgenommen. In diesen Tagen nun ist auch die Stellvertreterfrage im Heimatarchiv Reken geklärt worden. Franz-Josef Bücker wird zukünftig der zweite Mann im Archiv sein. Zuvor hatte sich der Vorstand des Heimatvereins einstimmig für den bodenständigen Rekener als „Stellvertretenden Archivleiter“ ausgesprochen.
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Das Foto zeigt die Gratulation des Vorsitzenden Bernd Hensel (rechts) an den neuen stellvertretenden Leiter des Heimatarchivs Franz-Josef Bücker (Mitte). Mit im Bild der neue Leiter des Heimatarchivs Hermann-Josef Holthausen (links).

Vereinsvorsitzender Bernd Hensel überbrachte im Beisein des Archivleiters Hermann-Josef Holthausen die Glückwünsche des Vorstandes an Franz-Josef Bücker. Hensel betonte, dass sich Bücker ein hervorragendes Fachwissen in der Genealogie (Ahnenforschung) angeeignet hätte. Viele heimische Rekener haben durch ihn auf der Suche nach ihren Vorfahren Stammbäume erstellen und vervollständigen können. Das Heimatarchiv ist übrigens unter großzügiger Mithilfe der Gemeinde Reken durch den Bezug einer weiteren Räumlichkeit im Kellergeschoss des Reken Forums erweitert worden, so dass sich nunmehr alle gesammelten Unterlagen, Akten, Urkunden, Bücher, Fotos und sonstiges Schriftgut an Ort und Stelle befinden.

„Alte Rekener Straßenführungen“.

Mit diesem Thema beschäftigten sich die Besucher des Proaloawends des Heimatvereins Reken am vergangenen Montagabend im Heimathaus Uphave. Der neue Leiter des Heimatarchivs, Hermann-Josef Holthausen, hatte hierzu eine Powerpoint-Präsentation vorbereitet, um den Proaloawendbesuchern die alten Straßenführungen im Gemeindegebiet anschaulich vorführen und erklären zu können.
Auf der vollbesetzten Tenne des Uphave-Hauses zeigte Holthausen zunächst ein Foto der alten „Velener Straße“, die damals (bis nach dem Zweiten Weltkrieg) die Wege- und Straßenverbindung nicht nur zur Nachbargemeinde Velen, sondern über den heutigen Heltweg und Hadenbrok auch zur Stadt Coesfeld war. In diesem Zusammenhang wurde noch einmal die „Sage vom Pfalzgrafengrund“ in Nähe  dieses Straßenzuges nördlich des Ortsteils Groß Reken zum Besten gegeben.

Foto 2 Schulstraße Groß Reken links die Gärtnerei Obens rechts das Wohnhaus Hillen

 

Alte Rekener Rezepte

Proaloawend am 7. November 2016

Mit diesem Thema beschäftigten sich die Besucher Anfang November des Jahres 2016. Vorstandsmitglied Gerharde Korte hatte hier den Vor- tragspart übernommen und schwelgte hier vor allem über Rezepte aus ihren Kindheitstagen. Mutter, Großmutter und der alte Kohleofen von „Küppersbusch“, der als Kochmaschine das Herdfeuer ablöste, kamen darin vor. 

RezepteEin Frauenteam des Rekener Heimatvereins beim Zubereiten von „Wostebrot un Panhas", einer typischen westfälischen Speise nach einer Hausschlachtung. Gerharde Korte (2. v.I.) berichtete über alte Rekener Rezepte aus Großmutters Küche.

Als weitere typische Gerichte in der hiesigen Region kamen die „Fettsoppen“, die Pfannkuchen Gerichte, „Dicke Bohnen met Speck“, „Knabbeln met Melk“, „Dörgemööß“ (Grünkohl, Sauerkraut, Möhren-, Melde-, Erbsen-, Bohnengemüse und weitere Eintöpfe) ins Gespräch, alles Hauptmahlzeiten an Werktagen. Das hier so geliebte „Ziepelfleesch“ gehörte meistens zum Hochzeitsessen. „lserkooken“ waren und sind bis heute ein typisches Kaffeegebäck um die Jahreswende. „Milchreis mit Zimt und Zucker galt damals als eine beliebte Nachspeise. Beim „Fettsoppen“ übrigens handelte es sich um das Aufweichen von trockenen Brotresten mit Fett, wobei alle mit einem Löffel aus einem Topf aßen.

Alte Bilder aus Reken

Proaloawend am 12. September 2016

Beim Proaloawend im September letzten Jahres machte der Vorstand sein gegebenes Versprechen wahr und brachte eine zweite Ausgabe der PowerPoint-Präsentation „Alte Bilder aus Reken“. lm November 2015 hatte es hierzu eine Riesenresonanz gegeben. Josef Sondermann, Leiter des Heimatarchivs übernahm wiederum die Bildregie.
KäteEhemalige Gaststätte Röhling, später „Kätha“, heute Dorfapotheke
lm ersten Teil fokussierte Sondermann alte Rekener Häuser und Straßenbilder. Dabei weckten zahlreiche Gaststätten Rekens, insbesondere die, die es heute gar nicht mehr gibt, das Interesse der Besucher. Vor allem waren es der „Faule August“ (Gesing), Gaststätte und Ausflugslokal „Birkenhain“ (Jansen), die „Waldschänke“(ChilIe), der „Singende Wirt“ (Wilkes-Gerts), Gaststätte Vogelwiesche, Gaststätte Kössmanns (Sicking) oder die Gaststätte Röhling, später Kätha“ (heute Dorfapotheke). „Früher“, so drückte es Vereinsvorsitzender Bernd Hensel aus, „war insbesondere der Ortsteil Groß Reken ein gastronomischer Wallfahrtsort; heute lebt man nach dem „Massensterben“ vieler typischer Dorfkneipen in einer Diaspora.“

Kulturfest  am Posten 20

Am Sonntag, 11. September 2016, wurde am restaurierten Bahnwärterhäuschen in Klein Reken  in den damaligen Bahnbetriebsunterlagen als „Posten 20“ geführt - ein bombastisches Kunst- und Kulturfest gefeiert. Projektleiterin und Visionärin Erika Reichert hatte rund 200 Akteure aus Schulen, Kindergärten und Vereinen, dazu Musiker, Tänzer und Künstler aus Reken, den angrenzenden Kommunen und aus den Niederlanden gewinnen können, um ein buntes Spektakel unter dem gewählten Motto „Der kleine Prinz trifft den Bahnwärter" einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren.  Die Lokführer vorbeifahrender Züge grüßten die Besucher mit „lautem Tuten“

KulturfestEine riesige Besucherschar genoss die zahlreichen Aktivitäten am Posten 20

Geschichtstafel für den Posten 20

Für das am 11.September 2016 geplante Kunst- und Kulturfest am Bahnwärterhäuschen in Klein Reken (Posten 20) erstellte der Rekener Heimatverein den entsprechenden Text aus der Eisenbahngeschichte. Die historische Info-Tafel wurde auch vom Heimatverein finanziert.

Posten20tafelDer Erste Beigeordnete der Gemeinde Reken, Gottfried Uphoff (links) und der Vorsitzende des Rekener Heimatvereins, Bemd Hensel (rechts) begutachten die neue Info-Tafel am Treppenaufgang zum Bahnwärterposten 20 in Klein Reken.

Die lnfo-Tafel wurde übrigens in zwei Sprachen (deutsch und niederländisch) verfasst, um hier die grenzüberschreitenden Gemeinsamkeiten mit dem holländischen Nachbarn im Rahmen der EUREGIO herauszustellen. Die seitlich am Wärterposten 20 aufgestellte Sitzbank bezahlte der Rekener Heimatverein ebenfalls.

Besuch des Regierungspräsidenten

Ende Mai 2016 stattete der Regierungspräsident in Münster, Dr. Rein- hard Klenke, Reken einen Besuch ab und informierte sich vor Ort über die Windmühlengemeinde und über anstehende Projekte. Er trug sich natürlich auch in das Goldene Buch der Gemeinde Reken ein.

bzFoto aus der Borkener Zeitung vom 31.05.2016

Maigang und Maifest

 Am Samstag, 21. Mai 2016, stand der ebenfalls zur Tradition gewordene Maigang mit anschließendem Maifest auf dem Programm. Nach einem Fußmarsch durch die „Rekener Berge“, wartete auf dem Gelände des Schäferhundevereins auf dem Blomberg in Hülsten der Kiepenkerl mit seinen Broten und Eiern auf die Wanderschar. Ein Bilderbuchwetter begleitete übrigens die Rekener Heimatfreunde, wobei positiv vermerkt werden darf, dass auch viele junge Familien im Pulk der Fußgruppe zu finden waren. Der ehemalige Ortsheimatpfleger Hermann Benning erläuterte die Historie des heutigen Übungsgelände für Hunde. Damals, so Benning, habe dort eine Holzwindmühle gestanden, die vielen Hülstenern noch als „Piepers Mölle“ bekannt sei. Ziel der Wanderung war schließlich das Vereinsheim am Hülstener Sportplatz. Dort wurde das traditionelle Maifest mit der Verkostung der Maibowle eingeleitet. Die Begeisterung der Kinder war riesengroß, konnten sie sich doch auf dem angrenzenden Spielplatz des Kindergartens „Rappelkiste“ nach Herzenslust austoben. Die Männer wurden im Verlauf des Festes aufgefordert, den Maikönig zu ermitteln.

maikönigGisela Wübbeling und Heinz Wüller

Seit Jahren gibt es im Heimatverein Reken zur Ermittlung des Maikönigs das so genannte „Bleeseke-Schießen. Eine an Schnüren aufgehängte, über- dimensionale Stechfliege muss durch Zerschießen von Glühbirnen zu Fall gebracht werden. Heinz Wüller war schließlich der Glückliche. Die neue Majestät erkor sich nach erfolgreichem Königsschuss Gisela Wübbeling zur Mitre gentin. Die amtierende Majestät des Heimatvereins ist übrigens ein Mitbegründer der Band „The Harlies“, einer bekannten und beliebten Rekener Traditionsband.

Maisingen in der Windmühle

 Seinen Volksliederabend veranstaltet der Heimatverein stets am ersten Montag im Wonnemonat Mai, und zwar in der Rekener Windmühle.

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Die beiden Organisatorinnen Lene Bolle und Gerharde Korte hatten ein breites Spektrum an Volksliedern vorbereitet. Für die musikalische Unterstützung sorgte Walter Hülsermann mit seinem Akkordeon.

singenIm Innenraum der Windmühle war beim Letztjährigen Maisingen wieder jeder Platz besetzt

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