Der Ortsteil Hülsten 

Das große Gräberfeld auf dem Radberg in Hülsten deutet daraufhin, daß hier die erste bedeutende Besiedlungsstelle im Rekener Raıun gewesen ist. Zur Zeit Karls des Großen bestand Hülsten (Hulslo) aus drei sächsischen Zehnerschaften. Unter der fürstbischöflichen Regierung war Hülsten einer der drei Verwaltungsbezirke des Kirchspiels Reken.
In einer Aufzeichnung aus dem Jahre 1665 ist von der „Hülstener Bauerschaft“ die Rede, in der 23 Meßkornpflichtige und 17 Kötter wohnten.
  • Kapelle
  • Kriegerehrenmal
 Kapelle  Kriegerehrenmal

Die Hülster Kapelle 

Anfang der fünfziger Jahre wurde auf dem Schulberg in Hülsten eine neue Schule gebaut und die alte den Bürgern zur Verfügung gestellt. Man einigte sich sehr schnell, dieses Gebäude in eine Kapelle umzubauen. Es wurde ein Kapellenverein gegründet und der damalige Schulleiter Josef Groning zum Schriftleiter gewählt. Die Schulkinder sammelten unermüdlich Geld, das für die Herrichtung des Gebäudes zu einer Kapelle erforderlich War. Schon nach kurzer Zeit war es möglich, die beiden Klassenräume in eine Kapelle umzugestalten. Durch erbrachte Eigenleistungen hielten sich die Herstellungskosten in tragbaren Grenzen.
  • Kapelle
 Hülstener Kapelle

Volksschule Hülsten

 

Vor dem Jahre 1820 erhielten die Hülstener Kinder ihren Schulunterricht in der Wohnung des Zellers Jeusfeld erteilt. Das Jahr 1820 gilt als das Baujahr des ersten Schulgebäudes. In dem 40 qm großen Schulraum wurde allerdings nur in den Wintermonaten unterrichtet.
Am Fuße des Schulbergs wurde im Jahre 1854 wegen der wachsenden Schülerzahl (mittlerweile 60 bis 70 Kinder) ein neues einklassiges Schulgebäude errichtet. Der Neubau einer zweiklassigen Schule, ebenfalls am Fuße des Schulbergs, wurde im Jahr 1910 in Angriff“ genommen, da die Schülerzahl auf über 100 gestiegen war.

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