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Die nächsten Termine des Heimatverein

26 Mai 2018 -
14:30 Uhr -
Maiwanderung und Maifest
22 Jun 2018 - 22 Jun 2018
00:00 Uhr -
Abendradtour

Herzlich Willkommen beim Heimatverein Reken e.V.

Wir fördern die Heimatkunde und Heimatpflege, betreiben das Skakrale Museum in der St. Simon und Judas Kirche, das Heimatmuseum in der Windmühle und das Haus Uphave, bieten Vorträge zur Heimatgeschichte an, pflegen die plattdeutsche Sprache.

Hier finden Sie auch alle Aktuellen Berichte und Veranstalltungen des Heimatvereines.

Übergabe der Bachelor-Arbeit von Lydia Neuschmelting an das Heimatarchiv

„Rekske Platt“ - Dies ist der Titel eines Bachelorprojektes von Lydia Neuschmelting, das die 22jährige Lembeckerin zum erfolgreichen Abschluss ihres sieben Semester dauernden Studiums an der Folkwang Universität der Künste in Essen unter Betreuung ihrer Professoren Martin tom Dieck und Ralf de Jong zu erstellen hatte. Eine Ausfertigung ihrer Arbeit erhielt in diesen Tagen das Rekener Heimatarchiv, hatten ihr doch die Mitarbeiter dieser Einrichtung des Heimatvereins Reken maßgeblich bei der wissenschaftlichen Deutung der plattdeutsche Mundart im hiesigen Raum geholfen.

DSCI0051Hermann-Josef Holthausen (Leiter des Heimatarchivs), Lydia Neuschmelting, Karl-Otto Biedermann (Mitarbeiter im Heimatarchiv), Bernd Hensel (Vorsitzender des Heimatvereins Reken).

Maibaumaufstellen vom Maisingen des Heimatvereins Reken an der Windmühle

 001Der „Mühlenchef“ Georg Holthausen erklärt aus der Kanzel des Hubsteigers die Bedeutung des Maibaumaufstellens

Der Mai ist gekommen, die Bäume schlagen aus ....“ – Mit diesem be-kannten Eingangstext eines Volksliedes begann in der Vergangenheit fast immer das traditionelle Maisingen des Rekener Heimatvereins im Innenraum der Windmühle. In diesem Jahr war das anders, und das hatte auch einen Grund: Erstmals stellten die Verantwortlichen des Heimatvereins auf dem Mühlengelände einen Maibaum auf, der in einem festlichen Akt mit Wappen geschmückt wurde. Initiator dieser Aktion war Mühlenbeauftragte Georg Holthausen, der seit gut einem Jahr die „Schlüsselgewalt“ für das Wahrzeichen Rekens inne hat.

Aktionen am Posten 20

v.l.n.r. Guido Kuschen Bernd Hensel Raimund WolterDas Foto zeigt den Künstler Guido Kuschel (links) zusammen mit Bernd Hensel (Mitte) und Raimund Wolter (rechts) als Vertreter des Heimatvereins Reken mit den vorgesehen Gemälden für die Wandgestaltung im Innern des Postens 20.

Das ehemalige Bahnwärterhäuschen in Klein Reken mit der damaligen, amtlichen Bezeichnung „Posten 20“ bereitet sich auf ein in diesem Jahr bedeutendes Ereignis vor: Dem Vernehmen nach sollen im Dezember 2018 zum ersten Mal die Triebwagen der Eisenbahn in Klein Reken halten. Bekanntlich ist im Rahmen der Regionale 2016 für das Projekt „Bahn-Land-Lust“, das sich für den dauerhaften Erhalt der Bahnstrecke Coesfeld-Reken-Dorsten stark gemacht hat, ein Haltepunkt in diesem Rekener Ortsteil vorgesehen.

Laufende Arbeitseinsätze auf dem Gelände des Heimathauses Uphave

Eine Schar fleißiger Heimatfreunde hat in diesen Tagen damit begonnen, unter anderem die Frühjahrsbestellung des hinter dem Haus Uphave gelegenen Bauerngartens in Angriff zu nehmen. Wie in jeden Jahr so sorgt der Heimatverein Reken als Hausherr des gemeindeeigenen Heimathauses unter anderem auch für das Einbringen der Saat und der Sämereien in den vier mit einer Buchsbaumhecke eingefassten Pflanzbeeten. Die überwinterten Erdbeerpflanzen wurden von Wildtrieben befreit. Die weiteren bereits mit einem Spaten umgegrabenen „Ackerflächen“ werden in den nächsten Tagen und Wochen mit Erbsen, Möhren, Zwiebeln, Bohnen und sonstigen Gemüse- und Salat-Kulturen eingesät.

DSCI0002Das Foto zeigt das  „Ärpel-Porten“ (Pflanzen der Kartoffeln) im Bauerngarten des Hauses Uphave:  Josef Espendiller (links) und Hannes Bernemann (rechts)

„Feuerwehr in vergangenen Tagen“.

Mit diesem Thema beschäftigten sich die Besucher des Proaloawends des Heimatvereins Reken am vergangenen Montagabend im Heimathaus Uphave. Der neue Leiter des Heimatarchivs, Hermann-Josef Holthausen, hatte hierzu eine Powerpoint-Präsentation vorbereitet, um den Proaloawendbesuchern das frühere Feuerwehrwesen in Reken an Beispielen aus der Chronik des ehemaligen Freiwilligen Feuerwehr Groß Reken in Erinnerung zu rufen.

002 Mannschaftsfoto 1938Mitglieder der  Freiwilligen Feuerwehr Groß Reken im Jahre1938: In der Bildmitte (vorn) mit Schirmmütze Wehrführer Johann Thebing, rechts in der vorderen Reihe, ebenfalls mit Schirmmütze, der stellvertretende Wehrführer Johann Konniger, der später (1957) als Wehrführer in Ausübung seines Dienst in der Feuerwehr tödlich verunglückte.

 

Auf der vollbesetzten Tenne des Uphave-Hauses ging Holthausen zunächst auf die Gründung der Freiwilligen Feuerwehr in der bis 1969 selbständigen Gemeinde Groß Reken ein. Am 8. September 1908 bildete sich die Wehr aus der damals bestehen-den Brandwacht. Die seinerzeitige Stärke betrug 30 Mann; der erste Wehrführer wurde Bauer Lensing. Neben den klassischen Brandeinsätzen gehörte in den Anfängen des organisierten Feuerschutzwesens vor allem die „Geburtstagsfeier des deutschen Kaisers“ (Januar) zu den geselligen Zusammenkünften der neugegründeten Feuerwehr.

Neubestückung  des historischen Schaukastens des Heimatvereins.

DSCI0005Foto: Karl-Otto Biedermann,  Hermann Josef Holthausen  und Josef Sondermann (von links) vom Rekener Heimatarchiv, präsentieren die neuen Foto-Ausstellung im „Historischen Schaukasten“  in der Schmiedegasse Groß Rekens.

Der historische Schaukasten des Rekener Heimatvereins an der Ecke Hauptstraße/Schmiedegasse im Groß Rekener Oberdorf ist in diesen Tagen wiederum neu bestückt worden. Thema des Rückblicks in die bewegte Vergangenheit Rekens ist dieses Mal der zweite Teil der im Herbst vergangenen Jahres begonnenen Fotodokumentation über die Kirchen in Reken. Die Mitarbeiter des Heimatarchivs haben hierzu aus dem vorhandenen Fundus bekannte und unbekannte Fotos über die Kirchen Rekens herausgeholt, die nunmehr der Öffentlichkeit präsentiert werden sollen. Aktuell sind im Schaukasten Fotos (Außenansichten, Innenraum etc.) der St. Elisabeth-Kirche Bahnhof Reken, der evan-gelischen Friedenskirche, ebenfalls aus dem Ortsteil Bahnhof Reken, der St. Marien-Kirche Maria Veen und das zu einem Gebetshaus  umgebau-ten alten Schulgebäude in Hülsten (Kapelle „Maria Königin“) zu sehen.

 

Generalversammlung des Heimatvereins

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Vier neue Vorstandsmitglieder werden im Führungsgremium des Heimat-vereins Rekens zukünftig Platz und Stimme finden. Claas Wübbeling, Carsten Hösl, Paul Korte und Reiner Niehüsener wurden am vergangenen Samstagabend im Saal der Gasthofes Schmelting von der ordentlich einberufenen Generalversammlung in „Amt und Würden“ gesetzt. Zuvor wurde dem Vorstandsmitglied Guido Lütkebohmert das Amt des stellvertretenden Vorsitzenden übertragen, nachdem Norbert Benson nach 14 Jahren aus Altersgründen seinen Rücktritt erklärt hatte. Fotos aus dem alten Reken, gezeigt vom Archivleiter Hermann-Josef Holthausen auf einer Großleinwand, begeisterten die anwesenden Vereinsmitglieder vor Eintritt in eine umfangreiche Tagesordnung.

Aufgewachsen in den 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts“ 

Mit diesem Thema befasste sich jetzt der Rekener Heimatverein bei seinem ersten Proaloawend dieses Jahres im Heimathaus Uphave. Vereinsvorsitzender Bernd Hensel konnte eine vollbesetzte Tenne registrieren. Nach seiner Begrüßung stellte Hensel zunächst fest, dass sich die Deutschen in den 60er-Jahren zu einer „Erlebnisgesellschaft“ aufgemacht hätten. Es waren sehr politische Jahre, insbesondere das Jahr 1968 mit dem Beginn der Studentenrevolte, bei dem vor allem der lateinamerikanische Revolutionär Ernesto „Che“ Guevara Leitbild für das Aufbegehren der Jugend war. Diese Auflehnung gegenüber der etablierten Gesellschaft gipfelte später auch in der Gründung der gewaltbereiten „Bader-Meinhoff-Bande“.

114 Che Guevara

Foto (Portrait) von Ernesto „Che“ Guevara, dem Symbol der damals aufbegehrenden Jugend, ein Symbol, das von der aufbegehrenden Jugend vielfach auf der Brust eines T-Shirts getragen wurde.

Proaloawend des Heimatvereins vom Montag - 20.11.2017 - im Haus Uphave

Aufgewachsen in den 50er Jahren des vorigen Jahrhunderts“ -
Mit diesem Thema befasste sich jetzt der Rekener Heimatverein bei seinem letzten Proaloawend dieses Jahres im Heimathaus Uphave. Vereinsvorsitzender Bernd Hensel konnte eine vollbesetzte Tenne registrieren, als er nach seiner Begrüßung zunächst einen „guten Appetit“ beim Verzehr des von einer Frauengruppe gebackenen Kartoffelpfannkuchens („Ärpelspannkook“) wünschte. Diese Speise war übrigens in den 50er Jahren nach der Kartoffelernte regelmäßig die abendliche Hauptspeise in den meisten Haushalten Rekens.

„Mit den 50er-Jahren des abgelaufenen 20. Jahrhunderts verbinden wir heute noch viele Klischees: die Zeit des Wiederaufbaus nach dem verlorenen Weltkrieg, das beginnende Wirtschaftswunder, den „Kalten Krieg“ zwischen Ost und West, den „Nierentisch“, den „Petticoat“, die Musikbox in den Gaststätten oder den „Rock ´n´ Roll“. Mit diesen Worten leitete Bernd Hensel einen Erzählabend ein, in dem vor allem das alltägliche Lebensgefühl dieser Zeit in Erinnerung gerufen werden sollte. Ein Dach über Kopf, das Notwendigste zum Leben und „Frieden“ waren dabei in den schweren Nachkriegsjahren vorrangige Ziele.

003 Doppelspitze 50er Jahre Hermann Illerhues u. Fritz LetschDoppelspitze in der Verwaltung (Bürgermeister und Amtsdirektor)

Proaloawend des Heimatvereins Reken "Gott und die Welt“

Mit dieser Thematik befasste sich der Rekener Heimatverein beim jetzigen Proaloawend im Heimathaus Uphave. Die vor 500 Jahren durch den Thesenanschlag Martin Luthers an der Schlosskirche zu Wittenberg ausgelöste „Reformation“ nahm der Heimatverein jetzt zum Anlass, einen heimatgeschichtlichen Rückblick zu wagen. „Wie auch die Religion in Reken Geschichte machte“ hieß der Untertitel zum aktuellen Thema. Dabei wurde der Blick gezielt auf die Auseinandersetzungen zwischen den katholischen und evangelischen Christen gerichtet, ein Ereignis, das sich nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges auch in Reken abspielte.

001 Evlg. Kirche Grundsteinlegung 1954Grundsteinlegung für die Errichtung einer evangelischen Kirche in Reken 1954. Ganz links im Bild: Pfarrer Karl Drees

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