• 2.jpg
  • 12.jpg
  • Alte_Kirche004.jpg
  • Haus-Uphave1.jpg
  • Mhle.jpg
  • uph.jpg

Die nächsten Termine des Heimatverein

Keine Termine

Übergabe der Bachelor-Arbeit von Lydia Neuschmelting an das Heimatarchiv

„Rekske Platt“ - Dies ist der Titel eines Bachelorprojektes von Lydia Neuschmelting, das die 22jährige Lembeckerin zum erfolgreichen Abschluss ihres sieben Semester dauernden Studiums an der Folkwang Universität der Künste in Essen unter Betreuung ihrer Professoren Martin tom Dieck und Ralf de Jong zu erstellen hatte. Eine Ausfertigung ihrer Arbeit erhielt in diesen Tagen das Rekener Heimatarchiv, hatten ihr doch die Mitarbeiter dieser Einrichtung des Heimatvereins Reken maßgeblich bei der wissenschaftlichen Deutung der plattdeutsche Mundart im hiesigen Raum geholfen.

DSCI0051Hermann-Josef Holthausen (Leiter des Heimatarchivs), Lydia Neuschmelting, Karl-Otto Biedermann (Mitarbeiter im Heimatarchiv), Bernd Hensel (Vorsitzender des Heimatvereins Reken).

Das im Taschenbuchformat gebundene Werk stellt im ersten Teil ein illustriertes Dialekt-Wörterbuch zum Rekener Platt dar. Lydia Neuschmelting hat an der Essener Uni „Kommunikationsdesign“ studiert und so begleiten in dem Buch graphische Darstellungen und Illustrationen das Bachelorprojekt. Die früher in Reken wohnende Studentin stellt in einem einleitenden Text fest, dass der plattdeutsche Rekener Dialekt wenig gemein hat zu der hochdeutschen Sprache. „Hat man sich jedoch erst einmal an die lautlichen Unterschiede und Besonderheiten des Reksken Platt gewöhnt, so ist es recht einfach, viele Worte abzuleiten.“ schreibt Lydia Neuschmelting.

Viele Archivunterlagen unterstützten die Studentin aus der Nachbargemeinde Dorsten-Lembeck bei der ihrer umfangreichen Recherche über die plattdeutsche Mundart in Reken. „Vertellstückskes“ und plattdeutsche Geschichten aus dem 1987 vom Heimatverein Reken herausgegebenen Buch „Reken in vergangenen Tagen“, „Alte Rekener Sitten und Bäuche“ (seinerzeit zusammengestellt von Dr. med. Johann Benson - „olle Jansken“) sowie eine „Sammlung Rekener Geschichten“, die Archivmitarbeiter Karl-Otto Biedermann übersetzt hatte, bildeten u.a. die Grundlage für den zweiten Teil der Bachelorarbeit. Auch die in Reken wohnenden Großeltern von Lydia Neuschmelting konnten ihrer Enkelin bei ihrer Abschlussarbeit helfen.

Hermann-Josef Holthausen war als Archivleiter besonders erfreut darüber, dass das Rekener Heimatarchiv wieder einmal unter Beweis gestellt hat, der hiesigen Bevölkerung auch über die eigenen Grenzen hinaus beim Forschen in der Vergangenheit helfen zu können. Vereinsvorsitzender Bernd Hensel legte Wert darauf, festzustellen, dass die jetzt von Lydia Neuschmelting als Dank übergebene Bachelorarbeit ein sichtbaren Zeichen dafür sei, dass das Heimatarchiv ein Gewinn für die Rekener Bevölkerung ist und dass das aktuelle Archivteam kompetent, engagiert, reibungslos und hilfsbereit zusammenarbeitet.

Free Joomla! template by Age Themes

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok Ablehnen