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Entlassungschein des Berndt Pläsker 

 „Coesfeld I. Juni 1678."
Hochgehohren Fürsten und Herrn Herr Christof Bernhard von Gahlen, Bischof von Münster; des Heiligen Römischen Reiches, deutscher Nation, kaiserlich deutschen Kriegsfürsten, Administrator zu Corvey, zur N. N. Vendti Herr zu Borculo g. g.
Ich Ferdinand von Schilder; ihrer Hochfürstlichen, untergestellten Ohrist über dero Leihgrenadier-Companie zu Fuß und Malteser Ritterorden zeuge und bekenne hiermit, dass Vorweiser dieses der ehrenhafte Berndt Pläsker bürtig und wohnhaft zu großen Reeken sechs Monate lang bei meiner anvertrauten Leihgrenadier=Companie zu Fuß als Musyartierer gedient, dass er die Zeit über die Wacht nach seinem vermögenden Heiße verrichtet und wegen einer Leibesgebrechlichkeit in Marschierungen und wo ihn sonsten zu verwenden, nicht hat vollenden können. Demnach vorgemelder Berndt Pläsker um Entlassung des Dienstes unterbänigst ersuchet und gebeten, ich auch wegen au erheblicher Brustschwachheít ihm solche Bitte nicht verweigern wollen... An den durchgehenden Wegen Waren Barrieren (Schlagbäume) errichtet. Das dort zu zahlende Passiergeld war für ihren Unterhalt und ihre Instandsetzung bestimmt. Eine solche Barriere befand sich bei Winkelmann im Heltweg an der alten Römer- und späteren Königsstraße. Wer passieren Wollte, musste schellen, weshalb Winkelmann „Pimelmese“ genannt wurde. Eine weitere Barriere befand sich bei Bauer Illerhaus und später eine bei der heutigen Gastwirtschaft Osthoff.

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