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Ritter Werenzo (1173 - 1219) 

 Der erste bekannte Schulte des Amtshofes Reken war der Ritter Werenzo. Er hatte das Amt von 1173 - 1219 inne. Er stammte aus dem hochadeligen Geschlecht derer von Lohn (Stadtlohn). Als Dienstmann (Ministerial) trat er in den Dienst des Bischofs von Münster, wobei ihm der Haupthof Reken vom Domkapitel als Lehen überlassen wurde. Er nannte sich schlicht und einfach - Bernhard Werenzo.

Werenzo war eine bedeutende Persönlichkeit in der Rekener Geschichte. Unter seiner Amtstätigkeit wurde die Rekener Pfarrkirche Simon und Judas errichtet. Im Jahre 1203 oder kurz vorher überließ er einen Zehnt und 7 Schilling aus Reken und die Abgaben eines Hofes aus Holthusen für den Unterhalt der neu errichteten Kapelle zu Ehren des Heiligen Liudger in Borken. Dafür erhielt er das Patronatsrecht an dieser neuen Filialkirche.

Er wird wahrscheinlich auch an der Seite des Fürstbischofs Hermann H. II Kreuzzug Kaiser Barbarossas in den Jahren 1 189 und 1 190 teilgenommen haben. Die Nachfolger Bernhard Werenzos, die als erbliche Amtsschulten in Reken tätig waren, sind durch Stiftungen an kirchliche Institutionen bekannt geworden. Ein Hermann und Bernhard Werenzo unterstellten am 14. Juni 1262 die ihnen gehörenden Höfe Jegherinc (Ewering) und Vene Kolinck(Velken) dem Domkapitel. In dieser Urkunde erscheint zum ersten Mal „Reken“ in seiner jetzigen Schreibweise.

Am 12.05.1515 überließ Swederus, Sohn des Ludwig Werenzo, die Abgaben des Hofes Gerbrachtinchove (Gerwert in der Middelbauerschaft) und eines Hofes in Cruwelwik (Kreulkerhok) der Kirche in Reken. Mit dem Amtsschulzen Johann Werenzo versiegen die Nachrichten über das Geschlecht der Werenzo.

 

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