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Rekener Bräuche 

Das Rosenkranzbeten
Am Heiligabend, Silvesterabend, dem Abend vor Heilige Drei Könige, Karsamstag und Abend vor Pfingsten wurde in den Familien der Rosenkranz gebetet Währenddessen ging der Hausherr durch alle Stuben und Stallungen und segnete sie ein. Auf dem Schultenhof nahm der Herr Pastor diese Einsegnungen vor, wofür er jährlich einen Schinken erhielt. Dieser Brauch wird heute noch in vielen Familien praktiziert.
Besonderheiten bei der Hochzeit
Nach dem Abendessen führte man den Bräutigam an einer Kette auf die Tenne und schlug ihm symbolisch ein Hufeisen unter den Fuß. Es sollte ihm damit klarwerden, dass er jetzt eine Familie bildet und er von nun an wie ein beschlagenes Pferd für die Seinen zu arbeiten hatte.
Die Geloglisten ( Gelagelisten)
Von den zwei nächsten Nachbarn wurde auf der Hochzeit eine Gelogliste geführt. Nach dem Abendessen bat man jeden Gast einzeln in die „Upkamer“. Dort wurde ihm erst Schnaps in reichlichen Mengen spendiert. Dann bat man ihn, eine Spende zu zeichnen und in die Gelageliste einzutragen. Den Vermögendsten nahm man zuerst, damit gleich am Anfang eine große Summe erschien, zum Ansporn für die Nachfolgenden. Wegen des großen Alkoholmissbrauches verdammte der Herr Pfarrer  Harrier um 1900 diese „Geloglisten“ und nannte sie Teufelslisten. Daraufhin wurde der Brauchaufgegeben, und die Listen wurden bei vielen Leuten verbrannt.
Am Sonntag vor der Hochzeit Wurden die Geschenke, bestehend aus einem Schinken, 2 Pfund Butter und einem Hahn, zum Haus des Bräutigams gebracht, das sogenannte „Fangen“. Überbracht wurde dies von den ältesten unverheirateten männlichen und weiblichen Personen aus den zur Hochzeit geladenen Familien. Dabei gab es keinen Unterschied zwischen Magd, Knecht oder den Kindern des Hauses. Die älteste weibliche und männliche Person waren die Überbringer.
  • Gelage Liste

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