Die Alte Kirche

 Die kath. Pfarrgemeinde besteht schon wenigstens seit dem 13. Jahrhundert. Das erste Gotteshaus stand in der Schulten-Kerkbrei, etwa 100 - 200 m südöstlich von der jetzigen Kirche.
Der nördliche Anbau an der jetzigen Kirche, die sog.neue Kirche, entstand, wie ein Stein über der nördlichen Tür vermeldet, im Jahre 1519.
Die Erbauung der Alten Kirche in Reken dürfte in das Ende der Regierungszeit Bischof Hermanns II. fallen.
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Grundriss Alte Kirche nach Renovierung
Er nahm im Jahre 1187 die Einweihung „apud Recum“ vor, wie aus einer Urkunde hervorgeht. Dass diese Kirche sich in den nachfolgenden Jahren völlig änderte, sieht wohl auch ein Uneingeweihter.
Von ihrem ältesten Aufbau ist nur der Turm erhalten sowie ein Stück des alten Mauerwerkes an der Epistelseite und ein weiteres an der Evangelienseite, das zu einem ungefügten Pfeiler geordnet ist.
Um den Kirchhof herum in einem Oval haben sich die Bürger angebaut. Sie ließen nur ein paar enge Tordurchgänge frei. Die Häuser waren außen kahl und an Fenstern arm. Ihre Hauptseite kehrten sie dem Kirchplatz zu. Im Falle der Not wurde das Vieh auf den Kirchplatz getrieben, die Tore wurden vermutlich mit schweren Balken verschlossen, und man war ziemlich sicher. Nahrung war vorhanden, und das Wasser lieferte der Brunnen, der nicht selten bei ähnlichen Anlagen unter der Kirche lag. Das war die „Festung Reken“, und die Kirche darin war der Burgfried. Während in anderen Ortschaften eine Burg die Zufluchtsstätte bildete, haben wir in Reken eine Kirchenfestung vor uns.
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Alte Kirche innen Alte Kirche innen  

Die Alte Kirche wurde mitte der 60er Jahre renoviert und beherbergt jetzt ein Sakrales Musemum. Die Rückseite der Kirchenschiffe bliden unter anderem das Rekener Wappen.

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 Alte Wehrkirche
St. Simon und Judas
Ausgestellte Monstanz
im Sakralen Museum

Wertvolle Brokatmessgewänder werden in einem
abgedunkelten Raum im Sakralen Museum gezeigt

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